• Zeitung derenburg 1555

Marina Lenz berichtet unter dem Titel „Im Spiegel der Quellen: Ostfriesische Hexenprozesse in der Frühen Neuzeit“ über ihre Forschungsergebnisse

Vortrag im Klottje-Huus
Do
10.04.2025 19:00 Uhr
20:30 Uhr
Heimatmuseum Leer
Neue Str. 12-14, Leer (Ostfriesland)
5,- € p. P.

Im Rahmenprogramm zur aktuellen Sonderausstellung „Hexenwahn – Glaube. Macht. Angst“ im Heimatmuseum Leer referiert Marina Lenz, Universität Köln, über ihre spannenden Forschungsergebnisse zur Hexenverfolgung in Ostfriesland. Bis heute fasziniert das Thema der Hexenverfolgung. Zwischen populären Klischees und fortbestehenden Vorurteilen gerät oft in Vergessenheit, welcher Grausamkeit Frauen und Männer in sogenannten „peinlichen Verhören“ ausgesetzt waren. Auch im Ostfriesland des 16. und 17. Jahrhunderts fielen einige Angeklagte dem Vorwurf der Hexerei zum Opfer – sie hätten Teufelsbuhlschaft betrieben, Schadenszauber angewendet und die Äcker böswillig beschädigt. Neben zahlreichen Prozessen in Dornum, Uphusen, Leer und Pewsum sorgten vor allem die Auricher Prozesse für Angst, Schrecken und gegenseitige Verdächtigungen innerhalb der ostfriesischen Bevölkerung der Frühen Neuzeit. Der Vortrag gibt einen Überblick über diese Geschehnisse in Ostfriesland.

Wir bitten aus organisatorischen Gründen um eine verbindliche Anmeldung unter info@heimatmuseum-leer.de oder Tel.: 0491 / 2019.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Eulenburg – Universitäts- und Stadtmuseum Rinteln. Gefördert wird sie durch die Ostfriesische Landschaft, der Sparkasse LeerWittmund, der Johann Bünting-Stiftung und der Aloys Wobben Stiftung.

Weitere Informationen, Öffnungszeiten, etc.: Heimatmuseum Leer, Neue Straße 12-14, 26789 Leer,Tel: 0491/2019, www.heimatmuseum-leer.de

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