Die Sturmflut von 1825 markiert ein einschneidendes Ereignis für die norddeutsche Küstenregion. In der Nacht vom 3. auf den 4. Februar verursachte sie massive Schäden entlang der deutschen, dänischen und niederländischen Nordseeküste, wobei Ostfriesland besonders schwer getroffen wurde. Historische Aufzeichnungen belegen, dass die Pegelstände in nahezu allen ostfriesischen Ortschaften dramatisch anstiegen und die bis dahin gemessenen Höchstwerte deutlich übertrafen.
Diese Katastrophe löste ein grundlegendes Umdenken im Küstenschutz aus. Die Erkenntnis, dass die bestehenden Schutzmaßnahmen unzureichend waren, führte zu weitreichenden Verbesserungen der Deichinfrastruktur. Das Jahr 1825 wurde damit zum Wendepunkt in der Küstenschutzplanung – mit nachhaltigen Auswirkungen auf Deichbau und Landnutzung im gesamten Nordseeraum.
Eine gemeinschaftliche Ausstellung der ostfriesischen Deichverbände und der Ostfriesischen Landschaft.










