Im Februar 1962 erlebten die Menschen in Norddeutschland die bis dahin größte Sturmflut des 20. Jahrhunderts. Auch in der Krummhörn bei Pilsum drohte der Seedeich zu brechen, und nur unter großen Anstrengungen konnte diese Katastrophe abgewendet werden. Als Folge wurden in den Jahren darauf umfängliche Maßnahmen zur Verbesserung des Küstenschutzes in Ostfriesland vorgenommen. Maßgeblich verantwortlich dafür war der damalige Oberdeich- und Sielrichter Jannes Ohling.
In einer multimedialen und szenischen Ausstellung spürt das Ostfriesische Landwirtschaftsmuseum Campen den Ereignissen in der Sturmnacht 1962 nach und zeigt die umfangreichen Neuerungen und Verbesserungen an den ostfriesischen Deichen in den Jahren nach der Sturmflut auf. Darüber hinaus wird das vielseitige Wirken von Jannes Ohling – dessen Familiensitz heute das Landwirtschaftsmuseum beherbergt – für Küstenschutz, Landwirtschaft und historische Landeskunde gewürdigt.










